Wie kann ich stilsicher mit dem richtigen Koffer reisen?

Die Reisesaison steht vor der Tür und damit die Zeit, sich um passendes Reisegepäck zu kümmern. Egal ob Vielflieger, Hotelurlauber oder Outdoor-Experte, entscheidend ist, was mit muss und wie. Damit die Wahl des praktischen Helfers nicht zur Qual wird, kommt hier die kleine Kofferkunde mit praktischen Tipps zu Größe, Material und Farbe!

AnleitungSchwierigkeitsgrad: Einfach

1Richtige Größe

Die Länge der Reise sowie die Art der Anreise sind entscheidend für die Größe des Koffers. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann auch für einen Kurztrip nach Berlin zwei große Koffer einladen. Wer hingegen mit dem Flugzeug anreist, der wählt einen kleinen Trolley, der als Handgepäck durchgeht. Gleiches gilt für den Zug.

Wichtig: Bei langen (Flug-)Reisen geben viele Airlines Größenbeschränkungen vor. Häufig darf ein Koffer nicht mehr als 140 Zentimeter Umfang aufweisen, wobei dafür Länge, Breite und Höhe addiert werden. Also unbedingt vor der Reise informieren.

2Material

Bei starker Beanspruchung ist ein Hartschalen-Koffer die beste Wahl, obwohl auch sogenannte Soft-Shells mittlerweile sehr robust sind. Im Trend liegt die Kombination aus beiden Bauarten: der Hybrid-Koffer. Wer etwas Unverwüstliches sucht, der ist mit ballistischem Nylon am besten bedient. Nicht vergessen: Der Koffer sollte leicht sein. Neben Aluminium ist vor allem Polycarbonat das Material der Stunde, um Eigengewicht zu reduzieren. Und zwar gibt es hier Rimowa Koffer, die beides verbinden.

3Gestell

Bei einem Rollkoffer sollte das Teleskop-Gestänge robust und lang genug für die Körpergröße sein. Es darf nichts wackeln oder klappern. Beim Ausziehen sollten die Gelenke fest ineinander einrasten und der Griff sich bequem mit einer Hand bedienen lassen. Gepäck mit Tragegurten sollte feste Riemen mit gummierten Versatzstücken aufweisen, damit die Tasche beim Tragen nicht runterrutschen kann.

4Räder

Bei Trolleys kann man zwischen zwei und vier Rädern wählen. Die zweirädrige Variante ist für weitere Strecken und schlechtere Wege geeignet. Vierrädrige Gepäckstücke sind praktischer durch enge Wege wie Zugabteile zu manövrieren. Bei beidem ein Muss: Reifen aus Hartgummi und kugelgelagerte Räder.

5Farbe

Der Klassiker Schwarz ist beliebt. Infolgedessen gehört das Bild, wie sich mindestens fünf Menschen auf den gleichen schwarzen Koffer stürzen zum Alltag auf Flughäfen. Besser: Farbe bekennen. Bunte Stücke sind besser erkennbar, für Diebe weniger reizvoll und heben bereits auf der Reise die Urlaubsstimmung.

6Aufteilung und Verschluss

Die Kofferform sollte zu den individuellen Bedürfnissen passen. Geschäftsreisende brauchen vor allem knitterfreie Hemden, sinnvoll ist eine Hemdtasche mit Packplatte. Sommerurlauber sollten Kleidung, Kulturbeutel und Schuhe gut verstauen können. Aber: Profis raten von allzu kleinteiligen Taschen und Fächern ab. Im Zweifel sollte man lieber einen großen Innenraum wählen, als sich mit Aufsätzen und Bändern herumzuärgern.

Reißverschlüsse und Schlösser sollten robust ausgearbeitet sein, denn Reparaturen sind teuer. Wer häufig in die USA fliegt, der sollte darauf achten, dass die Schlösser ein TSA-Siegel aufweisen. So vermeidet man, dass der amerikanische Heimatschutz das Gepäck aufbricht.

Rechte für Hauptbild des Artikels: Photo von Playing Futures: Applied Nomadology / CC BY 4

Kommentare, Fragen oder Vorschläge?