Wie gehe ich mit einem Surfstick online?

Es gibt viele Möglichkeiten, um ins Internet kommen. Die meiste Verbreitung hat mit Sicherheit ein DSL-Anschluss, der über die Telefondose läuft. Auch über die Antennendose kann Highspeed-Internet bezogen wegen. Doch was tun, wenn stationäres Internet nicht verfügbar ist oder es Probleme mit dem Anschluss gibt?

AnleitungSchwierigkeitsgrad: Einfach

Was man braucht:

  • Computer
  • Surfstick

1Gute Alternative zu DSL

Für den Fall, dass die herkömmlichen Anschlussmöglichkeiten wegfallen, gibt es auch eine andere Methode, die eigentlich überall funktioniert und unabhängig baulicher oder technischer Gegebenheiten erfolgen kann. Die Rede ist von der Nutzung eines Surfsticks, der einem herkömmlichen USB-Stick gleicht, allerdings als eine Art Antenne fungiert.

Zunächst gilt es, sich für einen Netzbetreiber zu entscheiden. Da ein Surfstick über eine integrierte SIM-Karte verfügt, mit der das Signal ähnlich wie beim Handy empfangen wird, handelt es sich auch vornehmlich um dieselben Anbieter, die zur Wahl stehen. Mit einem davon schließt man einen Vertrag zu den individuell gewünschten Konditionen. Wie auch beim Mobiltelefon so gibt es hier viele unterschiedliche Tarife, die auf verschiedene Nutzungsverhalten zugeschnitten sind.

2Klare Grenzen durch Datenlimit

Sämtliche Surfstick-Tarife sind an ein begrenztes Datenvolumen gebunden. Das bedeutet: Man kann nur so lange mit einer ansprechenden Geschwindigkeit surfen, bis das Limit an Daten erreicht worden ist. Der Aufruf einzelner Internetseiten wirkt sich dabei kaum nennenswert auf das umgesetzte Volumen aus, da sie mit ihrer geringen Größe kaum ins Gewicht fallen.

Ruft man allerdings multimediale Inhalte in Form von großen Bildergalerien, Videos oder Musik auf, dann werden dazu viele Daten heruntergeladen und die Limitierung ist schnell erreicht. Ist das monatliche Datenvolumen überschritten, wird die Surfgeschwindigkeit automatisch gedrosselt und man fühlt sich in die Steinzeit des Internets zurückversetzt.

3Surfsticks: Ideal für die mobile Nutzung

Hat man sich für einen Tarif entschieden, wird der Surfstick automatisch aktiviert und kann genutzt werden. Dafür verbindet man ihn mit der USB-Schnittstelle des Rechners und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm. In der Regel bedarf es der Eingabe einer Identifikationsnummer, bevor es losgehen kann.

Anschließend wird die Verbindung zum Internet hergestellt und man kann surfen, ohne dass es weiteren Zubehörs bedarf. Darüber hinaus ist man bei der Nutzung nicht an einen festen Ort gebunden und kann mit Notebook und Surfstick von quasi überall aus surfen, wo auch ein Handysignal vorhanden ist.

Rechte für Hauptbild des Artikels: Photo von Jens Matheuszik / CC BY

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