Wie kann ich meine Trauer bewältigen?

In der heutigen Gesellschaft werden Themen um Tod und das Sterben nur zu gerne aus dem Alltag verbannt. Es wird zumeist alles dafür getan, damit sich nicht mit der Thematik befasst werden muss – kein Wunder, denn die Vorstellung von Verlust macht zumeist Angst. Doch ist es unumgänglich, dass jeder einmal im Laufe seines Lebens mit dem Tod eines Freundes oder auch nahen Angehörigen konfrontiert wird. Dann bestimmen zumeist starke Gefühle den Alltag, welche oftmals eine erdrückende Last auf die eigene Seele legen. Damit mit solchen intensiven Emotionen umgegangen werden kann, empfiehlt es sich oftmals, seelischen Beistand durch eine Telefonberatung zu erlangen. Allgemein lassen sich vier Stadien der Trauerbewältigung erkennen, welche es zu überwinden gilt.

AnleitungSchwierigkeitsgrad: Einfach

1Mit dem Tod auseinandersetzen

Zunächst ist es wichtig, dass einem klar wird, dass der Tod der nahestehenden Person wirklich Realität ist und somit ein unumkehrbares Ereignis ist. Da man oftmals zunächst unter Schock steht und so gar nicht dazu in der Lage ist zu begreifen, dass der Verstorbene für immer gegangen ist, ist es wichtig, dass man sich selbst mit dem Tod des Angehörigen konfrontiert und auseinandersetzt. Enge Vertraute und das soziale Umfeld helfen dabei, dass man mit seiner Trauer nicht alleine dasteht.

2Ordentlich Abschied nehmen

Unbedingt sollte die Möglichkeit wahrgenommen werden, den Verstorbenen noch einmal zu sehen, um so Abschied nehmen zu können. Auch durch das Aufsetzen einer Todesanzeige oder das Ausrichten kann Abschied genommen werden. Besonders empfehlenswert ist es hierbei, dass sich seelischer Beistand durch Telefonberatung oder eine persönliche Beratung geholt wird. Sogar Internetplattformen bieten ihren Kunden dabei geschulte Berater/-innen an, welche mit der Thematik bereits vertraut sind und daher als starke Stütze dienen können.

3Unterstützung suchen

Es sollte jetzt vermieden werden, alleine zu sein. Wichtig ist es, Unterstützung an seiner Seite zu haben, damit wichtige Entscheidungen nicht alle allein getroffen werden müssen. Enge Verwandte und Freunde helfen dabei, dass bei den organisatorischen Angelegenheiten alle stimmt und auch, dass man sich selbst nach der Beerdigung neu orientieren kann. Gespräche und das Teilen von Erinnerungen hilft hierbei besonders, um mit dem Tod abschließen zu können.

4Einen positiven Ausblick haben

Wichtig ist, dass der Körper wieder ein neues seelisches Gleichgewicht erlangt hat. Der Gedanke an die Vergangenheit lässt einem zwar noch Wehmut verspüren, allerdings kann mit vertrauensvollem Blick wieder in die Zukunft gesehen werden. Berater von Viversum.de verhelfen nun dabei, durch Aussagen über die Zukunft auf neue Ereignisse vorbereitet zu sein und die richtigen Vorkehrungen zu treffen.

Rechte für Hauptbild des Artikels: Photo von Felix Montino / CC BY 4

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