In allen größeren Städten der Bundesrepublik findet man mittlerweile spezielle
Longboard-Geschäfte, die auch Sonderanfertigungen anbieten. Im Internet ist das Angebot
zuweilen regelrecht unüberschaubar und gerade vielen Anfängern fällt die Entscheidung für
ein bestimmtes Longboard durchaus schwer. Fernerhin stellt sich die Frage, wo man
eigentlich am besten mit dem Longboard fahren kann.
AnleitungSchwierigkeitsgrad: Einfach
Es wird benötigt:
- Longboard
1.
Das passende Longboard finden
Ob im Internetshop oder im regionalen Fachhandel ein passendes Longboard will erst einmal gefunden werden.
Die Decks sind bei Longboards besonders hochwertig und in diesem Zusammenhang spielt das Material eine besonders große Rolle. Meist handelt es sich um horizontal laminiertes Ahornholz oder
vertikal laminiertes Bambusholz. Fernerhin existieren auch andere VLAM-Kombinationen,
beispielsweise Espe und Mahagoni. Als Anfänger, der das Longboard vor allen Dingen zum
Cruisen nutzt, ist ein reguläres Board mit beliebiger Flex-Stufe absolut ausreichend. Wer
dagegen anspruchsvolle Downhill -Touren in hoher Geschwindigkeit hinter sich bringen will,
muss die Wahl seines Boards mit Bedacht treffen.
Des Weiteren gibt es drei recht spezielle Boardvarianten: Die sogenannten Cruiserboards ähneln Skateboards, erlauben dem Fahrer aber
wesentlich höhere Geschwindigkeiten. Das Shlongboard, das auch Mini-Longboard genannt
wird, zeichnet sich durch seinen großen Radstand aus und das Slalomboard stellt wiederum
eine ganz spezielle Variante des Longboards dar. So spricht man bei Längen zwischen 60 bis
90 cm von einem Slalomboard ist das Board länger, bezeichnet man es als Longboard.
2.
Wo kann man am besten fahren?
Diese Frage muss eigentlich für jeden Longboarder ganz individuell beantwortet werden.
Rasante Downhill-Fahrten gelten allerdings als Königsdisziplin des Longboardens.
Dementsprechend sind vor allem jene Straßen, die von den Bergen in die Täler hinabführen,
ideal. Allerdings ist eine solche Abfahrt selbstverständlich mit Gefahren verbunden!
Wir raten deshalb davon ab, Strecken mit dem Longboard zu befahren, die schlecht einsehbar
sind oder sonstige Gefahrenstellen aufweisen. In jüngster Zeit wurden auch immer wieder
gesperrte Autobahnabfahrten von waghalsigen Longboardern genutzt, doch das ist natürlich
nicht nur verboten, sondern schlichtweg lebensgefährlich. Leicht abschüssige Radwege oder
wenig befahrene Straßen in verkehrsberuhigten Gebieten eignen sich wesentlich besser, um
selbst längere Strecken mit dem Longboard zurückzulegen. Auf sicherem Terrain kann man
dann auch den einen oder anderen Slide probieren oder andere Manöver üben. Gemeinsam kann
man im übrigen am besten für Sicherheit sorgen, indem jeweils ein Mitfahrer am vorderen
Ende der Strecke Ausschau nach Fahrzeugen oder anderen Gefahren hält. Schutzkleidung ist
selbstverständlich Pflicht. Schoner und Helm kennen wir ja auch schon vom Skateboarden.
Handschuhe sind beim Longboarding zudem überaus wichtig.






